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Also rief ich Jan an. Dieser sagte, das ist kein Problem ich schicke dir einen Mietvertrag für eine Wohnung in Palma, die mir gehört. Diesen Mietvertrag hätte ich nie unterschrie- ben, wenn ich gewusst hätte, dass der Mietvertrag von der Bar nicht auch eine Wohnung beinhaltet. Der Mietvertrag lautet auch nicht auf seinen Namen. |
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Am 10.07.2000 ruft mich Jan an und sagt dass er mir einen Fax sendet und ich sofort per Swift den Betrag von 220`000 Peseten überweisen müsse, weil sonst die Firmengrün- dung nicht vorgenommen werden könnte, weil er diesen Betrag zahlen müsse. Das war jedoch die Lüge Nummer drei, denn das Geld war nur für seine Tätigkeit bestimmt. Alle anfallenden Gebühren bei den Ämtern musste ich, später immer vor Ort bei den Ämtern bezahlen. Bei der Gestoria wäre es billiger gewesen. |
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In diesem Telefon teilte er mir auch mit, dass Vorwerk`s eine Wohnung gefunden hätten und ich solle so schnell als möglich nach Mallorca kommen und die Bar übernehmen. Das war jedoch die Lüge Nummer vier (siehe 16.07.2000). Darauf habe ich die Zügelfirma informiert, dass ich für den Umzug bereit bin. |
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Am 12.07.2000 ruft mich die Umzugsfirma an und sagt mir, dass sie am 13.07 um 08.00 Uhr kommt. Sofort versuche ich noch für den 14. 07. die Nachtfähre (23.00 Uhr) zu buchen, aber da sie ausgebucht ist muss ich die Schnellfähre (16.00 Uhr) nehmen, an- schliessend buche ich noch das Hostal für 3 Nächte. An diesem Nachmittag war ich noch bei meinem Ex. Schwager und hätte noch andere Sachen erledigen wollen, als um 18.30 das Handy läutet. Ich hatte mich eben von ihm und seiner Frau verabschiedet und war noch ca. 70 Km von zu Hause entfernt. Es war die Umzugsfirma, sie wartete bereits vor dem Haus in Davos. Also fuhr ich sofort nach Davos und der LKW mit meinem Umzugsgut verliess Davos um 20.45 Uhr. Die Lieferung in Peguera wurde für Montag den 17.Juli um 14.00 vereinbart. |
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Am 14.07.2000 um 21.00 Uhr komme ich in Palma an und fahre für vermeintlich 3 Tage ins Hostal. |
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Am Sonntag den 16.07.2000 treffe ich mich um 16.00 Uhr mit Jan im Maria Eugenia. Um 16.30 Uhr sind wir im Cactus meinem neuen Zuhause. Hier erfahre ich, dass die Familie Vorwerk noch nicht auszieht. Herr Vorwerk sagt zu mir: ”Warum haben sie mich nicht angerufen?” und zu Jan “Wie können sie Herr Rommel nur sagen er kann hier ein- ziehen, ich habe ihnen nur gesagt, dass wir eine Wohnung gefunden haben.” |
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Herr Vorwerk sagte dann auch noch, dass seine Frau letzte Woche krank gewesen sei und sie durch das mit dem Umzug auch etwas im hintertreffen wären. Sie würden aber so schnell als möglich ausziehen, aber sicher nicht vor Ende der Woche. |
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Dadurch konnte ich dann erst am 21.07.2000 die Bar übernehmen, musste den Umzugs- container 4 Tage mieten und hatte auch im Hostal Probleme mit dem längeren Aufenthalt. |
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Wäre ich bis Ende Juli in der Schweiz geblieben und hätte die Bar, wie im Traspasover- trag vorgesehen, erst auf den 01.08.2000 übernommen, hätte ich noch für 14 Tage Arbeitslosengeld bekommen. Die Ausgaben für das Hostal und die Containermiete hätte ich auch nicht gehabt. |
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In diesen Tagen habe ich auf der Finca Marina erfahren, dass Edelgard Klasen gesagt hätte, sie (Edel + Jan) würden sich etwas um mich kümmern, dass es mir nicht so ergehen würde wie vielen anderen, die neu auf die Insel kommen. Dadurch und dass ich nichts anderes gehört hatte, fühlte ich mich sehr sicher. |
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Am 17.07.2000 um 11.00 Uhr telefoniert mir Jan, dass das Geld, welches per Swift an die Draglede S.L. überwiesen wurde noch immer nicht eingetroffen sei und er das Geld dringend brauche um meine Firma einzutragen. Mein Telefongespräch mit meiner Bank in Davos bestätigt mir, dass durch falsche Angaben der Betrag zurückgewiesen wurde. |
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Um 11.45 Uhr hole ich auf der Bank das Geld und um 15.00 Uhr übergebe ich Jan bei einer Besprechung im Maria Eugenia das Geld (220`000 Peseten). |
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Anlässlich dieser Besprechung sagt mir Jan, dass ich bei einer anderen Bank noch ein Konto für die Firma eröffnen muss. Da mir dies etwas unnormal erschien, wies ich dies ab. Er sagte mir daraufhin, dass es nicht gut für ein Geschäft wäre, wenn eine Bank die gesammten Geschäftstätigkeiten überwachen könnte. |
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Darauf erklärte er mir, wie seine Geschäfte laufen würden. |
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Er erklärte mir, dass auf der zu England gehörenden Insel Jersey alle Bankgeschäfte steuerfrei getätigt werden können. Alle seine Gelder wären in einer Bank auf Jersey. Auf alle Gelder, welche auf einer Bank in Jersey liegen könne von den EU-Staaten keine Einsicht genommen werden, da diese Insel ein sogenanntes Steuerparadies wäre. Die Gelder würden auf das Konto einer Bank in London einbezahlt und von da automatisch auf ein Konto auf Jersey überwiesen. Diese Transaktionen wären völlig legal und wir könnten dadurch viel Geld an Steuern sparen. Die spanischen Behörden würden dadurch nicht erfahren, wieviel Geld wir verdienen und ich sei sicherlich auch nicht gewillt Steurern zu bezahlen, wenn dies nicht nötig wäre. |
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Deshalb müsste ich auch ein zweites Konto bei einer anderen Bank eröffnen. |
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Anlässlich dieser Besprechung möchte ich auch, dass Jan am 18.07.2000 in Palma bei der Unterzeichnung des Mietvertrages dabei ist. Er widerspricht mir aber wehemend und sagt, dass ich da ganz gut alleine hingeghen könne. Heute weiss ich auch warum. Siehe auch Mitte Oktober 2002. |
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Am 18.07.2000 um 15.40 Uhr bezahle ich im Cactus meinen Traspasobetrag und fahre anschliessend mit Herrn Vorwerk zum Gestor nach Palma. Um 16.30 Uhr ist die Miet- vertragsunterzeichnung beim Gestor vereinbart. Dazu kommt noch die Tochter des Besitzers (Vermieter). Der Gestor übersetzt für mich den Vertragsinhalt ins Deutsche. Heute muss ich sagen, dass es besser gewesen wäre, wenn ich eine neutrale Person, welche die Sprache und die Thematik kennt, mitgenommen hätte. |
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Anschliessend an die Vertragsunterzeichnung spreche ich mit dem Gestor noch über die weiteren Formalitäten. Der Gestor erklärt mir auch, dass sämtliche Papiere der Bar auf dem neuesten Stand wären, da er diese selbst eingereicht hätte. Darum sage ich ihm, dass er die Bar auch weiterhin betreuen soll, wenn er schon alle Papiere in Ordnung gebracht hätte. Ich sage ihm, dass ich alle Papiere bei einer Gestoria in Peguera eingereicht hätte, wegen der anderen Bar, welche ich übernehmen wollte. |
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Am andern Tag sollte ich meine Unterlagen bei der Gestoria in Peguera holen und ihm bringen. Doch plötzlich merkt er, dass ich Schweizer bin und sagt ganz entsetzt: ” Herr Rommel sie sind Schweizer, das wusste ich nicht. Sie können die Bar nicht aufmachen, erst wenn sie die Residencia haben und das dauert sicher ein Jahr”. Die andere Sache wäre, dass ich jemanden anders damit beauftrage, aber ich dürfte nicht arbeiten. |
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Am 19.07.2000 um 10.00 Uhr war ich auf der Gestoria in Peguera um meine Papiere abzuholen. Diese hatte auf meine eingeschriebene Eilsendung hin noch gar nichts gemacht. Lediglich meine Steuernummer war beantragt worden, mit Datum vom 25.05.2000. Ich musste auch nur dieses Papier bezahlen (3500 Peseten = 21,04 Euro) |
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Um 11.00 Uhr war ich auf der Banco de Credito Balear um das Konto zu eröffnen. Die wollten aber nichts wissen von einer Kontoeröffnung und wiesen mich ab. Ich müsste zu der Bank gehen, wo ich mein Privatkonto hätte und für das Konto würde ich die Escritura brauchen der Firma brauchen. |
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Um 16.30 Uhr habe ich zum ersten mal eine Besprechung mit Jan in Palma. Dies findet in seinem Büro statt, welches mit der ITF-EUROPE angeschrieben ist. |
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