Geschichte

Begriffe:

Escritura      = Urkunde

Gestor        = Treuhändler

Gestoria       = Treuhandbüro

Securidad Social = Sozialversicherung

Meine Geschichte:

Weiss gar nicht, wo ich eigentlich beginnen soll. Aber ich fange mal an, kann ja immer noch etwas ändern oder hinzufügen.

Einletung:

Kam 1972 (Maria Juana Peguera) das erste mal und 1981 das zweite mal auf die Insel. 1981 war ich in einem Club ausserhalb von Arenal und da war ich jeden zweiten oder dritten Tag beim reiten. Als ich das nächste mal herkam wollte ich hier in Peguera auch reiten und wurde durch den Reiseleiter an eine Finca zwischen Andratx und Porto Andratx verwiesen. Auf dieser Finca habe ich dann 3 Jahre lang reiten gelernt mit einer Reitlehrerin. Im 4. Jahr, war das Pferd verkauft und ich musste mich nach einer anderen Reitgelegenheit umsehen. So kam ich ins Rancho La Romana und lernte da den Besitzter der Mietpferde kennen. Dieser besitzt auch ein Hostal und so logierte ich in den folgenden Jahren auch immer in diesem und ich habe in José einen guten Freund gefunden. Nach 2 Jahren hatte er aber die Mietpferde verkauft und ich konnte bei seinem Freund in Porto Andratx reiten. Da dieser Pferdhändler war, hatte ich jedes Mal, wenn ich herkam andere Pferde zum reiten. Nach weiteren 2 Jahren erfuhr ich, dass dieser Mallorca verlassen wollte und die Pferde verkauft werden. Am letzten Tag meines Aufenthalts (11.10.96), kaufte ich das Pferd, welches längere Zeit da war und von mir oft geritten wurde. Dies wurde möglich, weil José die Boxen übernommen hat und seine zwei Pferde und das seiner Freundin auch da unterstellte. Nach einem weiteren Jahr wurden diese Boxen aufgegeben und die Pferde kamen auf die Finca Marina.

Meine berufliche Tätigkeit:

In der Schweiz war ich 21 Jahre in einer Asthma und Allergieklinik als Chef von der Technik. Diese Tätigkeit erforderte einen Bereitschaftsdienst. Dadurch musste ich jedes fünfte Wochenende arbeiten und teilweise auch an Feiertagen. Somit konnte ich jedes Jahr mehrere Male nach Mallorca kommen, für acht Wochen pro Jahr. 1994 war bei uns der Neubau im Endausbau und ich leistete mehr als 1000 Stunden Überzeit und konnte somit 1994 nicht nach Mallorca kommen. Durch die viele Überzeit konnte ich in den folgenden Jahren für zwölf Wochen hierherkommen.

Meine Bekanntschaft:

Auf der Finca Marina lernte ich Jan Johannsen, seine Lebensgefährtin Edelgard Klasen und ihre gemeinsame Tochter Anna kennen. Bei mir hinterliesen Sie den Eindruck von wohlhabenden und seriösen Geschäftsleuten.Wir haben oft miteinander gesprochen und ich wusste, dass Jan mit Immobilien und Booten etwas zu tun hatte. Nie hatte ich etwas negatives gehört. In dieser Zeit erzählte er mir auch, dass er den Bau von Kehrichtver- brennungsanlagen, welche nach einer neuen Technologie funktionieren, vermitteln würde. Er würde mir mal Unterlagen schicken,damit ich in der Schweiz diese an die an massgebenden Stellen senden könnte. Diese Unterlagen habe ich aber nie erhalten.

Meine Auswanderung:

Im Januar 2000 war ich 3 Wochen auf Mallorca, weil ich am Neujahr arbeiten musste. Mein Chef hatte Angst wegen der Computer (Millenium). Am 21. Februar wurde mir meine Stelle auf den 29. Februar gekündet mit der Begründung von einer betrieblichen Reorganisation. Ab diesem Datum wurde ich auch gleich freigestellt, damit ich keinen Anspruch auf meine Überzeit mehr hatte. Weil ich schon immer auf Mallorca leben wollte kam ich im März für vier Wochen her, um mich nach etwas umzusehen. Habe hier aber nichts passendes gefunden. Im April war ich wieder in der Schweiz, aber auch da fand ich nichts passendes. Ein Neuanfang, ob in der Schweiz oder auf Mallorca, wird schwer, das war mir klar und lieber wollte ich auf der Insel neu anfangen. Deshalb war ich im Mai wieder für vier Wochen auf der Insel.

In dieser Zeit hat mir José eine Gestoria empfohlen, wo ich mich erkundigen konnte, wegen den Arbeitsbestimmungen. Hier habe ich auch ein Merkblatt bekommen. Um als Elektriker zu arbeiten, müsste ich sämtliche Zeugnisse von einem beglaubigten Übersetz- ungsbüro in spanische übersetzen und beglaubigen lassen.

Es wäre aber nicht sicher, dass ich selbstständig arbeiten könnte, wegen der Zulassung durch die GESA (Elektrizitätsgesellschaft).

Ich habe dann hier eine kleine Bar gefunden, welche ich übernehmen wollte. Für diese habe ich am 22.05.2000 einen Vertrag unterschrieben und eine Anzahlung von DM 4`500.-- geleistet. Laut diesem Vertrag musste ich bis zum 30. Juni die Restzahlung leisten, ansonsten die Anzahlung vom Verkäufer einbehalten wird. In der letzten Juniwoche wollte ich das erledigen und auch den Mietvertrag unterzeichnen. Ich wollte auch eine kleine Wohnung kaufen und war im Mai mit José auch eine besichtigen.

Nachdem ich diesen Traspasovertrag unterschrieben hatte ging ich wieder zu dieser Gestoria. Dort wurde mir versichert, dass dies kein Problem wäre und ich sollte sofort per Express die betreffenden Dokumente von der Schweiz aus einreichen, damit die Residencia beantragt werden kann. Ausserdem wurde ich darauf hingewiesen,dass mit dem Arztzeugnis auch ein Aidstest eingereicht werden muss.

In den folgenden Tagen habe ich dann bei der Sa Nostra noch ein Bankkonto eröffnet.

Am 28.05.2000 bin ich in die Schweiz zurückgeflogen.

Hier hatte ich ein paar Tage Stress, bis ich alle Unterlagen zusammen hatte.

Am 16.06.2000 war es dann soweit und ich habe alle Unterlagen per Express und Einge- schrieben an die Gestoria nach Peguera geschickt.

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Letzte Aktualisierung 16.05.2010

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